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Stocker besucht zum ersten Mal als Kanzler die Steiermark

  • la6098
  • vor 4 Minuten
  • 3 Min. Lesezeit

Bundesparteiobmann und Landesparteiobfrau Khom im Austausch: Foto: STVP


Am 4. April 2025 besuchte ÖVP Bundesparteiobmann Bundeskanzler Christian Stocker die Steiermark. Neben einem Funktionärsempfang in Bad Waltersdorf und dem Besuch des Kompetenzzentrums RCPE der Technischen Universität in Graz stand u.a. auch der Austausch mit Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl rund um gewidmete Medizinstudienplätze für die Steiermark auf dem Programm.

 

Erster Bundesländerbesuch als Bundeskanzler


„Mein erster Bundesländerbesuch als Bundeskanzler hat mich in die Steiermark geführt. Von der Führung durch das RCPE an der TU Graz über den Bauernmarktbesuch in Liebenau bis hin zum Bürgermeisterstammtisch in Leitersdorf: Ich habe mich über viele spannende Einblicke und interessante Begegnungen gefreut. Ich kann aus diesen guten Gesprächen viel für meine Arbeit auf Bundesebene mitnehmen. Die Steiermark und ganz Österreich profitieren von der konstruktiven und verlässlichen Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Gemeinden. Danke an die Steirische Volkspartei und Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom für die Einladung“, so Bundeskanzler Christian Stocker.

 

Der Tag startete mit einem Gedankenaustausch des Bundeskanzlers mit der gf. Landesparteiobfrau Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom in der Grazer Burg. „Es freut mich sehr, unseren Bundeskanzler Christian Stocker seinen ersten offiziellen Bundesländertag in der Steiermark absolviert hat. Es gibt viele wichtige Themen für die Zukunft unseres Landes, die wir zu besprechen haben“, so LH-Stv. Khom.

 

Mehr MedizinerInnen für die Steiermark


Beim Austausch mit Landesrat Karlheinz Kornhäusl stand die Frage im Mittelpunkt, wie man künftig mehr Ärztinnen und Ärzte für das steirische Gesundheitssystem gewinnen kann. Erst kürzlich hatte der Gesundheitslandesrat die im Regierungsprogramm verankerte Forderung bekräftigt, gewidmete Medizinstudienplätze aufzustocken. „Konkret sollen die Studienplätze an der Med Uni Graz moderat erhöht und 20 fixe Plätze für die öffentliche Gesundheitsversorgung geschaffen werden. Wer sich jahrelang ehrenamtlich engagiert, soll auch mehr Chancen auf einen Studienplatz haben – das ist fair und praxisnah.


Bundeskanzler Stocker im Gespräch mit LH-Stv. Khom und Landesrat Kornhäusl. Foto: Jakob Glaser


Ehrenamtlicher Einsatz soll belohnt werden! Ehrenamtlichen Einsatz zu zeigen, soll belohnt werden“, so LH-Stv. Manuela Khom am Rande des Termins. Die bestehende Möglichkeit von acht gewidmeten Studienplätze an der Med Uni Graz sind zwar ein Mosaikstein auf dem Weg zu mehr Personal für das steirische Gesundheitswesen, aber nicht die ideale Lösung, wie Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl erklärt: „Wie das letzte Jahr gezeigt hat, bietet das aktuelle Modell der gewidmeten Studienplätze für das Land auch bei vielen Interessenten keine Sicherheit, dass diese Plätze auch tatsächlich besetzt werden können. Daher braucht es eine Änderung!”

 

Stärkung des Forschungsstandortes


Im COMET Kompetenzzentrum RCPE (Research Center Pharmaceutical Engineering GmbH) konnte sich Bundeskanzler Christian Stocker vor Ort von der Steiermark als wichtigem Forschungsstandort überzeugen: Hier hat man eine neue Produktionsmethode entwickelt, durch die innerhalb von zwei Wochen dringend notwendige Medikamente vor Ort hergestellt werden können. „Hier zeigt sich die Innovationskraft unseres Landes – eine derartige Notfallproduktion macht uns von internationalen Lieferketten unabhängig und stärkt die Resilienz der Steiermark im Krankheits- oder Pandemiefall“, so LH-Stv. Khom. In der Steiermark möchte man eine entsprechende Demonstrationsanlage errichten, dafür benötigt man aber die Unterstützung des Bundes. Dieses Anliegen konnte man dem Bundeskanzler auf kurzem Weg mitgeben.

 

Nach einem Zwischenstopp am Bauernmarkt in Liebenau, wo er mit dem Grazer Stadtparteiobmann Kurt Hohensinner und Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom Eierspeise kochte, ging es für Bundeskanzler Christian Stocker in den Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. Den Abschluss des Steiermark-Tages bildete dort ein Funktionärstreffen in Bad Waltersdorf, bei dem BürgermeisteIinnen und wie FunktionärInnen die Gelegenheit hatten, den Bundesparteiobmann persönlich zu treffen und sich mit ihm über aktuelle Herausforderungen in der Gemeindepolitik auszutauschen.

Beim Bürgermeistertreffen in Bad Waltersdorf: KO Schnitzer, BK Stocker, GS Marchetti, LH-Stv. Khom und LR Ehrenhöfer Foto: Jakob Glaser



Fotocredit: STVP/Jakob Glaser

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